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Tamás Varga, Violoncello

Tamás Varga wurde 1969 in Budapest geboren, wo er im Alter von sieben Jahren seine Ausbildung begann, die er an der Franz Liszt Akademie mit Auszeichnung abschloss.
Seine Lehrer waren László Mezö, Ferenc Rados und György Kurtág. Besondere künstlerische Impulse erhielt er in Meisterkursen bei Miklós Perényi, Menahem Pressler und Uzi Wiesel, bei dem er auch als Stipendiat an der Rubin Academy of Music in Tel-Aviv studierte. Nachdem er 1987 zum zweiten Mal den ungarischen Landeswettbewerb gewonnen hatte, avancierte er zu einem der gefragtesten Solisten in Ungarn.

Tamás Varga ist Solocellist der Wiener Philharmoniker und des Staatsopernorchesters. Die regelmäßigen solistischen Auftritte mit diesem Orchester zählen zu den Höhepunkten seiner Karriere. Zahlreiche Solo- und Kammermusikkonzerte fü hren ihn in fast alle Länder Europas sowie nach Kanada, Südafrika, Australien und Japan.

Als begeisterter Kammermusiker ist Tamás Varga Mitglied des Breughel Ensembles und des Wiener Kammerensembles, mit dem er regelmäßiger Gast im Wiener Konzerthaus, bei den Salzburger Festspielen und bei anderen bedeutenden europäischen Festivals ist. Von der Presse begeistert gefeiert wurde das von ihm initiierte Konzert „Remembering Piatigorsky“, das anlässlich des 100. Geburtstags des berühmten Cellisten Gregor Piatigorsky im Brahms Saal des Wiener Musikvereins stattfand. Ebenso dokumentieren sein Zyklus „Dvorák und die Neue Welt“ bei den Wiener Festwochen 2004 sowie Sonaten- und Kammermusikabende bei bedeutenden Festivals wie dem Budapester Frühling oder Rheingau Musikfestival seine Präsenz in der Kammermusikszene.

Tamás Varga liegt viel daran, seine Erfahrungen an junge Musiker weiterzugeben. Er unterrichtete jahrelang am Internationalen Orchester Institut Attergau und gab Meisterkurse in Pretoria (Südafrika), an der Bruckner Universität in Linz, an der Franz Liszt Akademie für Musik in Budapest, in Kusatsu (Japan), in Sydney, sowie im Rahmen der Gustav Mahler Akademie in Bozen und Potenza (Italien).

Sommerkonzert 2016